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Kunst & Kultur

Das diesjährige Herbstkonzert der Ernst-Göbel-Schule fand bereits am 24. September in der Katholischen Kirche in Höchst i. Odw. statt und war auch dieses Jahr wieder ein Erfolg. Unter dem Motto „Road to Barcelona“ wurde viel musiziert, da die Chöre der EGS unter der Leitung von Alexander Th. Link in der kommenden Woche am Chor-Wettbewerb in Barcelona teilnehmen werden, auf dem sie Volkslieder darbieten werden.
Beim Herbstkonzert traten Coro belcanto, die Schulband MUSIX, Adrian Geist am Saxophon und Boyzonly auf. Insgesamt wurden in ca. 1,5 Stunden 25 stimmungsvolle Songs aus verschiedenen Genres von Volksmusik bis Pop in feierlichem Ambiente dargeboten. Moderiert wurde der Abend von Alexander Th. Link, der das Publikum mit viel Enthusiasmus, Witz und Charme überzeugte. Coro belcanto sang beispielsweise das Volkslied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ und die Schulband „MUSIX“ spielte unter anderem das kirchliche Lied „Brot, das die Hoffnung nährt“ sowie „Money, money, money“ von ABBA. Adrian Geist legte mehrere Solo-Auftritte am Saxophon hin und begeisterte das Publikum mit „I kissed a girl“ von Katy Perry und „I want it that way“ von den Backstreet Boys. Boyzonly brachte ihre eigene Interpretation des Volkslieds „Die Gedanken sind frei“ vor. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte der Abiturjahrgang durch den Verkauf von Getränken und Snacks.
Bald schon geht es für die jungen Musikerinnen und Musiker nach Barcelona. Coro belcanto und Boyzonly treten jeweils mit fünf Liedern an und auch das Maskottchen „Bärli“, ein kleiner Teddybär mit Band-T-Shirt, wird sie auf der Reise begleiten. Geübt haben sie für den Wettbewerb bereits zweimal pro Woche in den Sommerferien und seit dem Schulstart täglich. Schulleiterin Marion Braun dankte der musikalischen Leitung Alexander Th. Link und hob vor allem das Engagement und die Begeisterung der jungen Musizierenden hervor und betonte, wie stolz die Schule, Eltern und Verwandte auf sie alle seien. Frau Braun stellte ebenfalls die tolle Gemeinschaft heraus und erklärte, dass sie das Publikum bereits überzeugt hätten. Besonderer Dank ging an Pfarrer Schachner für die Bereitstellung der Kirche sowie an die Eltern und Ehrenamtlichen wie beispielsweise Mechthild Müller, die die Kinder immer unterstützen und ihnen diese Reise erst ermöglichen. Nach sechsjähriger Mitwirkung wurde die Sängerin der Band Belana Blunck verabschiedet und Herr Link dankte Frau Olt für die maßgebliche Beteiligung an der Organisation der Reise. Myriam Geidel, ehemalige Lehrerin der EGS, wird die Chöre auf ihrer Reise begleiten. Abschließend wünschte Frau Braun allen viel Glück und Erfolg, schenkte ihnen Glücksbringer für die Reise und betonte, dass „dabei sein“ alles wäre und die Freude im Vordergrund stehe. Pfarrer Schachner sprach zum Abschluss einen Reisesegen für alle aus, der die Chöre auf ihrer Reise begleiten wird. Bereits jetzt laden die Musikgruppen der EGS zu ihrem Weihnachtskonzert am 18. Dezember in der Katholischen Kirche in Höchst ein und freuen sich auf eine erfolgreiche Zeit in Barcelona.
 
Text und Foto: Anjali Friedrich
Text zum Foto: Die Musikerinnen und Musiker der EGS unter der Leitung von Alexander Th. Link.

Es tut sich zurzeit viel bei den Musikerinnen und Musikern der Ernst-Göbel-Schule im Hirschbau: In den Sommerferien 2026, die übrigens für die Chöre keine waren, da der Probenbetrieb fortgesetzt wurde, bekam der Probenraum der Band MUSIX einen neuen Anstrich. Federführend verantwortlich war die ehemalige Lehrkraft der EGS und große Unterstützerin der Schulband MUSIX Mechthild Müller. Frau Müller wurde nach Absprache auf eigene Initiative hin tätig und strich gemeinsam mit ihrer Familie und einigen helfenden Händen die Räumlichkeiten neu und dekorierte nach einigen Reinigungsarbeiten den Raum abschließend. Sie ist eine große ehrenamtliche Unterstützerin der Schulband unter der Leitung von Alexander Link. Bereits an der Finanzierung der Band-T-Shirts war sie maßgeblich beteiligt und unterstützt die Band bei ihren Auftritten vor Ort nahezu immer. Ein großer Dank geht an alle an den Renovierungsarbeiten Beteiligten und den Hausmeister der EGS Thomas Klement für die tatkräftige Unterstützung.

So probt es sich doch viel leichter, denn das Herbstkonzert steht schon an: Am Donnerstag, dem 24. September, ist es so weit. In der Katholischen Kirche Christkönig in Höchst musizieren ab 19 Uhr die bekannten Gruppen Coro Belcanto Höchst im Odenwald, Boyzonly, MUSIX, der Saxophonist Adrian Geist und der Gitarrist Nelio Buder herbstliche Klänge. Gleichzeitig ist dieses Konzert sozusagen die „Generalprobe“ für eine Reise, die an sich schon eine Auszeichnung ist: Coro Belcanto und Boyzonly wurden zu einem exklusiven internationalen Chorwettbewerb nach Barcelona eingeladen. Unter dem Motto „Europa, deine Lieder“ stellen sich ausgesuchte Ensembles einer internationalen Jury. Da ist es kein Wunder, dass die Sommerferien dieses Jahr ausgefallen sind und man kurzerhand weitergeprobt hat. Es ergeht herzliche Einladung, die Stücke schon bei diesem Konzert anzuhören. Der Eintritt ist wie immer frei, doch gerade im Hinblick auf die Kosten für eine solche Reise freuen sich die Beteiligten über großzügige Spenden! Die SV der Schule wartet mit kleinen Speisen und Getränken auf. 

Text: Alexander Link, Anjali Friedrich

Eine Neuinterpretation des Zauberlehrlings durch die Theater AG der EGS

Die acht Spielerinnen der Theater AG der 6. Klasse der Ernst-Göbel-Schule Höchst haben mit einer gehörigen Portion Mut am Donnerstagabend Goethes „Zauberlehrling“ umgekrempelt. Herausgekommen ist eine spritzige, freche Neuinterpretation, die mit Wasserpistolen aufs Publikum und mit dem Stück auf ein zentrales gesellschaftliches Problem zielt: Was tun, wenn der selbstgemachte Unsinn ein Eigenleben entwickelt?
Statt ehrfürchtiger Balladenstimmung herrscht in dieser Inszenierung energiegeladene Spielfreude. Zu Beginn erleben die Zuschauenden die Zauberlehrlinge bei ihrem Zaubertraining. Leider gelingt die Zauberei noch nicht so richtig. Aber dann bemerken sie, dass der Zaubermeister nicht da ist. Jetzt versuchen sie es noch einmal mit vereinten Kräften, und es gelingt: Mit einem Knall wird der Besen lebendig und beginnt roboterartig über die Bühne zu flitzen und immer mehr Wasser für ein Bad herbeizuschaffen. Die Zauberlehrlinge haben aber vergessen, wie sich der Zauber wieder rückgängig machen lässt. Also versuchen sie es mit Gewalt. Sie zerschlagen den Besen, es gibt einen noch viel größeren Knall aus einer Konfettikanone und als das Publikum wieder freie Sicht auf die Bühne hat, werden dort gleich viele Besen lebendig und beginnen noch mehr Wasser herbeizuschaffen. Die Servicehotline des Hexenmeisters hilft der Auszubildenden für das Zauberwesen auch nicht weiter, im Gegenteil, die Besen werden misstrauisch und bedrohen nun die Zauberin und auch das Publikum mit Wasserpistolen.
Im Gegensatz zu Goethes Version wird in dieser Interpretation der Konflikt aber nicht durch den Zaubermeister gelöst, sondern dadurch, dass der Zauberlehrling sich mit dem Besen anfreundet. Manchmal muss man eben mit den Problemen, die man in die Welt setzt, leben. Und wenn man sich mit ihnen anfreundet, können sie sich als echte Bereicherung erweisen. Am Ende rappen Zauberlehrling und Besen gemeinsam: „Alle drehn sich im Kreis, aber wir sind der Strudel, alle lassen sich treiben, aber wir sind die Strömung.“ Der Zauber besteht darin, dass das, was man in Gang setzt, immer die Chance bietet, neue Freundschaften und eine neue Welt zu erschließen.


Text und Foto: Olaf Mönch

Landrat Matiaske bedankt sich für „spannendes und inspirierendes“ Kunstwerk

Im Rahmen der Praxistage nach den Osterferien haben drei Schülerinnen der E-Phase aus einem Kunst-Kurs der Höchster Ernst-Göbel-Schule (EGS) unter der Leitung von Oberstufenleiter Rüdiger Wehde ein modernes Gemälde gestaltet. In einer kleinen Feierstunde wurde das Gemälde jüngst Landrat Frank Matiaske im Haus der Energie in Erbach übergeben. Es wird an einem Ehrenplatz im meistbesuchten Raum der Abteilung die Wand schmücken und zu einer guten Raumatmosphäre beitragen.
 
Das besondere Gemälde wurde von den zukünftigen Kunst-Leistungskursteilnehmerinnen Jana Lautenschläger, Berin-Su Tunahan und Almira Yener gestaltet. Dabei wurden die Acrylfarben mit Malspachteln pastös auf eine hellgelb grundierte Leinwand im kubistisch-abstrakten Stil aufgetragen. Das Motiv soll an die Landschaft des Odenwalds am frühen Morgen erinnern, weshalb das Gemälde den Titel „Frühlingsnebel im Mümlingtal“ trägt.
 
Landrat Frank Matiaske zeigte sich sehr erfreut und beschrieb das Gemälde als „spannend und inspirierend“. Vor allem die Farben gefallen ihm gut. Er ist mit seiner Abteilung kürzlich in das Haus der Energie gezogen, wo ein flexibles Bürokonzept umgesetzt wurde. Umso wichtiger sei der Gemeinschaftsraum, in dem das Gemälde nun hängt.
 
Er beschrieb die Relevanz zeitgenössischer, im Odenwald ansässiger Künstlerinnen und Künstler wie Rebecca Horn und dankte den jungen Künstlerinnen für die Gestaltung des Gemäldes. Als Zeichen der Wertschätzung teilte er jedem ein kleines Präsent aus. Auch Sebastian Weyrauch, Leiter der Schulverwaltung, lobte neben weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Werk der Schülerinnen, die sich darüber freuten, dass ihr Gemälde auf positive Resonanz stieß.
 
Besonders interessant für die Schülerinnen war ein anschließender kleiner Rundgang durch die Abteilung. Die EGS wünscht dem Landrat ein gutes Arbeitsklima im neu gestalteten Gemeinschaftsraum und viel Freude an dem Kunstwerk.
 
EIN FOTO:
„Frühlingsnebel im Mümlingtal“: So heißt das Gemälde der Schülerinnen Berin-Su Tunahan, Almira Yener und Jana Lautenschläger (von links). Gemeinsam mit ihrem Kunst-Lehrer, Oberstufenleiter Rüdiger Wehde (rechts), haben sie es Landrat Frank Matiaske (zweiter von links) übergeben. Darüber freut sich auch der Leiter der Schulverwaltung, Sebastian Weyrauch. Das Kunstwerkt ziert nun einen Gemeinschaftsraum in den neuen Räumen der Abteilung des Landrats. Foto Anjali Friedrich/Ernst-Göbel-Schule

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