Am Samstagvormittag präsentierte sich die Ernst-Göbel-Schule mit einem „Schnuppertag“. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Kinder, die im nächsten Jahr die Grundschule verlassen, sowie ihre Eltern über die Ernst-Göbel-Schule und ihre mannigfachen Möglichkeiten zu informieren. In einer ersten Informationsveranstaltung stellten Schulleiter Ralf Guinet sowie die verschiedenen Schulzweigleiter die Schule vor und gingen dabei besonders auch auf die verschiedenen Zusatzangebote und Fördermöglichkeiten ein. Während dieser Zeit wurden die mitgekommenen Kinder durch verschiedene Spiele betreut. Anschließend konnten Eltern und Kinder gemeinsam die gerade für die Grundschüler so riesige Schule gemeinsam erkunden. Dazu hatten sich viele Schüler und Lehrer der Ernst-Göbel-Schule bereitgefunden, den Gästen ein breites Informations-, aber auch spaßiges Programm zu bieten. Schon am Eingang hatten die Eltern die Möglichkeit die Schülerzeitung der Schule zu erwerben, übrigens die einzige Schülerzeitung in Südhessen, die seit 14 Jahren viermal im Jahr erscheint. Der „Lebensraum“ geleitet von der Schulsozialarbeit demonstrierte, wie man an der Ernst-Göbel-Schule das Ganztagsprogramm umsetzt: sowohl durch die Möglichkeit zu Sport und Spiel als auch durch gezielte fachliche Unterstützung und Förderung. Beim „Blitzlesen“ konnten die Grundschüler ihre Lesekompetenz überprüfen und beim Büchertisch der Schülerbücherei auch das passende Lesefutter für wenig Geld erwerben. Übrigens spendet die Schülerbücherei die Hälfte des Geldes an das Projekt „Ein Dollar Brille“, das Kindern in Entwicklungsländern zu einer Brille verhilft. Dass die digitale Zukunft auch an der Ernst-Göbel-Schule eine große Rolle spielt, bewiesen verschiedene Demonstrationen und Projekte in den EDV-Räumen.

Während die Schach AG einige junge Geistessportler anzog, konnten andere auf dem Schulhof einen Rollerparcours absolvieren oder einen Ein- bzw. Durchblick bei der Astronomie AG bekommen, die mit einem Teleskop lockte. Während Geographie zum Puzzeln einer Europakarte einlud, boten die Naturwissenschaften viele verschiedene Experimente und Versuche, wobei das Herstellen von „Glibber“ besonders beliebt ist.

Da Eltern und Kinder bei einem solch abwechslungsreichen Programm auch ab und an eine Pause benötigen, gab es in der Mensa der Schule ein reichhaltiges Kuchenbuffet, den dazugehörigen Kaffee sowie ein Mittagessen.

Das Echo der Eltern auf diesen Vormittag war ausgesprochen positiv. Sowohl der Gedanke der Gesamtschule, der einen hohe Durchlässigkeit der einzelnen Schulzweige ermöglicht, als auch das vielfältige Angebot der Schule in Bezug auf den Ganztagsunterricht und die dazugehörigen AGs wurden sehr gelobt.

221 Schnuppertag 

Hoch her ging es am Samstag in der Ernst-Göbel-Schule in Höchst – auch in der Holzwerkstatt.

Text und Foto: Thomas Raupach

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