Dass Schach eine wichtige Möglichkeit darstellt, logisches Denken, räumliche Vorstellungskraft und Konzentrationsvermögen zu trainieren, ist unbestreitbar. Ein weiterer Vorteil des Schachspiels liegt darin, dass das königliche Spiel ohne elektronische Medien auskommt und so einen Gegenpol zum vom Handy beherrschten Alltag darstellt. Aus diesem Grund wird an der Höchster Ernst-Göbel-Schule schon seit vielen Jahren eine Schach AG angeboten, die sich größter Beliebtheit erfreut. Der Höhepunkt der AG Arbeit ist die alljährliche Schulschachmeisterschaft, an der trotz drückender Hitze 46 Kinder aller Altersklassen und Schulformen teilgenommen haben. Als Format standen 7 Runden Schnellschach mit jeweils 10 Minuten Bedenkzeit pro Spieler auf dem Programm. Als Favoriten gingen die vier Vereinsspieler des SC Groß-Umstadt ins Rennen, insbesondere der letztjährige Sieger Raphael Lenhart (G10a). Sehr schnell musste das Quartett aber erkennen, dass die Konkurrenz in diesem Jahr sehr stark war. Die Entscheidung fiel in der 6. und vorletzten Runde als Raphael Lenhart gegen seinen Klassenkameraden Qiao Zhiqun verlor. Als Qiao, der selbst beim SC Groß-Umstadt spielt, auch noch einen weiteren Mitschüler besiegt hatte, stand der eindeutige Sieger fest. Die beiden Organisatoren des Turniers Markus Kreh und Christiane Michlik freuten sich nicht nur über viele zum Teil hochklassige Partien, sondern auch über das faire und positive Miteinander der 46 Schüler und Schülerinnen. Besonders hervorzuheben ist sicherlich das Abschneiden von Emirhan Okyay, der als Schüler der Förderschule einen hervorragenden 8. Platz belegte.
Wie in jedem Jahr gab es für jeden Teilnehmer einen Preis. Einig waren sich Schüler und Betreuer, dass es auch im nächsten Jahr wieder heißen soll: „Schach und Matt“.
Text und Foto: Thomas Raupach
Text zum Foto:
Der stolze Sieger Zhiqun Qiao (Mitte), umrahmt von Markus Kreh (links) und Schulleitungsmitglied Kerstin Knapp (rechts), mit der Plakettenwand der Schulsieger, auf der er für 2026 eingetragen wird.